Impfen

Gefährliche Krankheiten wie Diphtherie und Kinderlähmung sind hierzulande kaum noch bekannt. Das hat viele Menschen sorglos gemacht im Umgang mit Schutzimpfungen. Doch die Erreger von Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln oder Keuchhusten sind noch heute weit verbreitet.

Hier können Sie sich umfassend informieren, wie gefährlich die Krankheiten sind und welche Impfung aktuell für wen und wann empfohlen wird:

>> Erläuterungen zu den Krankheiten, gegen die geimpft werden kann

Rechtzeitig impfen

Gefährliche Krankheiten wie Diphtherie und Kinderlähmung sind hierzulande kaum noch bekannt. Das hat viele Menschen sorglos gemacht im Umgang mit Schutzimpfungen. Doch die Erreger von Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln oder Keuchhusten sind noch heute weit verbreitet.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Impfen ist eine der einfachsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor schweren Infektionskrankheiten. Impfungen schützen dabei nicht nur den Geimpften vor der Krankheit, sondern auch seine Familie. Denn bei Erreichen hoher Durchimpfungsraten können einzelne Krankheitserreger regional und schließlich weltweit ausgerottet werden.

Impfschutz aufbauen – auffrischen – ergänzen

Impfen ist kein Kinderkram. Bestimmte Impfungen müssen regelmäßig aufgefrischt werden, damit der in der Kindheit aufgebaute Impfschutz erhalten bleibt. Häufig fehlen Erwachsenen diese Auffrischimpfungen. So sind viele nicht ausreichend gegen Diphtherie und Tetanus geschützt. Lassen Sie doch einfach beim nächsten Arztbesuch Ihren Impfschutz überprüfen!

Impfen – ohne Zweifel die richtige Entscheidung

Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln, die wir haben. Sie sind heute so gut verträglich, dass niemand sich oder sein Kind der Gefahr einer lebensbedrohlichen Infektion aussetzen sollte. Und moderne Kombinationsimpfstoffe haben den Vorteil, dass Sie mit einem Piks gegen mehrere Erkrankungen geschützt sind.

Bitte sprechen Sie mich spontan auf Ihren Impfschutz an. Bitte bringen Sie dazu Ihr Impfbuch mit. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle Impfungen, die in der Schutzimpfungsrichtlinie als Kassenleistungen aufgeführt sind. Grundlage für die Schutzimpfungsrichtlinie sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts.

Durch eine vorsorgliche Lungenfunktionsprüfung als individuelle Gesundheitsleistung können Veränderungen der Atemwege bereits in einem frühen Stadium bemerkt werden und man kann eventuell persönliche Konsequenzen ziehen, z.B. das Rauchen einschränken oder eine vorbeugende Therapie beginnen.
Eine Überprüfung der Lungenfunktion ist aber nicht nur für Personen die Risikofaktoren ausgesetzt sind, sondern auch für Hobbysportler und Personen die vor großen Belastungen, wie einer Trekkingtour im Hochgebirge stehen, sinnvoll.

Bei der Spirometrie nimmt man auf einem Stuhl im Behandlungszimmer Platz und atmet mit dem Mund in ein Mundstück, das über ein Gummirohr mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden ist. Damit keine Luft durch die Nase entweichen kann, wird diese mit einer Nasenklemme verschlossen. Die Behandlungsassistentin oder der Arzt gibt dann Anweisungen wie geatmen werden soll. Beispielsweise werden Sie aufgefordert tief einzuatmen und kräftig auszuatmen. Das Gerät registriert Ihre Werte, wie die Lungenkapazität und die Atemstromstärke. Außerdem kann ein Fluss-Volumen-Diagramm erstellt werden, welches Aussagen über den Funktionszustand der Lunge zulässt.

Die Labormedizin analysiert hauptsächlich Blut und Harn, daneben aber auch noch viele andere Körperflüssigkeiten. Aus den verschiedensten Zellen und anderen geformten Inhaltsstoffen sowie aus den darin gelösten Substanzen kann man auf Störungen einzelner Organsysteme wie auch auf generalisierte Erkrankungen schließen.

Der Mensch ist ein sehr komplexes System aus einer verwirrenden Vielfalt tausender Stoffwechselvorgänge. Wohl aufgrund der genetischen Vielfältigkeit aller Menschen laufen diese Stoffwechselvorgänge auch bei “gesunden” Personen immer mit geringfügigen Unterschieden ab.

An Stelle des unscharfen Begriffs “Normalbereich” ist international der Ausdruck “Referenzbereich” getreten.
Vielfach werden nicht nur unterschiedliche Referenzbereiche für Männer (M) und Frauen (W) angegeben, sondern auch für Kinder nach diversen Altersgruppen aufgeschlüsselt. Die zunehmende Bedeutung der Altersforschung (“Geriatrie”) hat darüber hinaus dazu geführt, dass es für etliche Analysen auch spezielle Werte für alte Menschen gibt.

Unser Blutdruck ist im Laufe des Tages Schwankungen unterworfen. Jede Blutdruckmessung ist nur eine Momentaufnahme und wird von vielen äußeren Faktoren wie Angst, Aufregung, Stress, Belastung oder der Tageszeit beeinflusst.
Aus diesem Grunde reichen einzelne Blutdruckmessungen nicht immer aus, damit der Arzt eine gesicherte Diagnose stellen kann. Aufschlussreicher dagegen ist eine Blutdruck-Langzeitmessung.
Bei einer Langzeitmessung wird der Blutdruck ambulant, also außerhalb der Praxis in der gewohnten Umgebung des Patienten, über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen. Der Patient geht dabei in gewohnter Weise seinen Alltagstätigkeiten nach. Anhand der Langzeitmessung kann sich der Arzt ein Bild von der Blutdrucksituation über den Tag hinweg und in der Nacht machen.
Bei der 24-Stunden-Blutdruckmessung legt der Arzt dem Patienten am Oberarm eine aufblasbare Blutdruckmanschette an. Diese ist über einen Schlauch mit einem elektronischen Blutdruckmessgerät verbunden. Auf die Brust des Patienten werden zwei bis vier EKG-Elektroden geklebt, die ebenfalls mit dem Messgerät verbunden sind. In Abständen von 15 bis 20 Minuten tagsüber und 30 bis 60 Minuten nachts wird die Manschette automatisch aufgeblasen und der Blutdruck gemessen. Der Patient erhält zudem ein Protokoll, in das er alle seine täglichen Aktivitäten einträgt.
Die Ergebnisse der einzelnen Messungen werden aufgezeichnet und die Mittelwerte während des Tages und der Nacht berechnet. Anhand der Einzelmessungen kann der Arzt erkennen, zu welchen Gelegenheiten und Tageszeiten der Blutdruck steigt und ob er in der Nacht absinkt. Die Mittelwerte zeigen, ob der Blutdruck im Normbereich liegt oder erhöht ist.

Blutdruck-Langzeitmessungen sind praktisch komplikationslos und verursachen keine Schmerzen. Der Patient verspürt lediglich ein Druckgefühl am Oberarm, an das er sich jedoch mit der Zeit gewöhnt. Auch die nächtlichen Messungen stören den Schlaf kaum.

Um die Herzstromkurve mit einer Spannung von einem Tausendstel Volt zu messen, bedarf es eines empfindlichen Messgerätes und entsprechender Verstärkung der Impulse. Dazu wurde der Elektrokardiograf entwickelt, der die Herzstromkurven misst und aufzeichnet. Dieser Elektrokardiograf ist ein mit einem Schreib- oder Speichergerät kombiniertes Voltmeter, das die Herzströme verstärkt und mittels Thermoschreiber, Magnetbandspeicher oder am Bildschirm (Elektrokardioskop) sichtbar macht bzw. für die weitere Auswertung aufzeichnet.

Aufgezeichnet wird das EKG (Elektrokardiogramm) auf ein spezielles Grafikpapier mit Millimetereinteilung, welches die EKG-Wellen, -Zacken und -Intervalle und damit den Ablauf der Herztätigkeit erkennen lässt.

Komplexe Herzrhythmusstörungen werden durch ein Langzeit-EKG aufgezeichnet, das über 24 Stunden oder länger durchgeführt wird. Dabei trägt der Patient ein Magnetband-Aufzeichnungsgerät in einer Umhängetasche mit sich (Holter-Monitoring). Diese Untersuchung wird von kardiologischen Fachärzten durchgeführt.

Die Durchführung des EKG unter Belastung (Belastungs-EKG oder Ergometrie) dient der Feststellung der Belastbarkeit eines Patienten und wird bei belastungsabhängigen Herzerkrankungen bzw. zur Diagnose einer entstehenden
koronaren Herzerkrankung durchgeführt, um eine belastungsabhängige Durchblutungsstörung zu diagnostizieren.

Das Ruhe-EKG ist ein Verfahren ohne Eingriff in den Körper, das den Patienten nicht belastet und keine Komplikationen verursachen kann.

Zur Risikoverminderung wird das Belastungs-EKG bei gefährdeten Patienten in Gegenwart eines Arztes durchgeführt, der im Ernstfall das EKG abbrechen und Reanimations-Maßnahmen durchführen kann.

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Dr. med. Ralph E. Mertens
Facharzt für Allgemeinmedizin

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