Durch eine vorsorgliche Lungenfunktionsprüfung als individuelle Gesundheitsleistung können Veränderungen der Atemwege bereits in einem frühen Stadium bemerkt werden und man kann eventuell persönliche Konsequenzen ziehen, z.B. das Rauchen einschränken oder eine vorbeugende Therapie beginnen.
Eine Überprüfung der Lungenfunktion ist aber nicht nur für Personen die Risikofaktoren ausgesetzt sind, sondern auch für Hobbysportler und Personen die vor großen Belastungen, wie einer Trekkingtour im Hochgebirge stehen, sinnvoll.

Bei der Spirometrie nimmt man auf einem Stuhl im Behandlungszimmer Platz und atmet mit dem Mund in ein Mundstück, das über ein Gummirohr mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden ist. Damit keine Luft durch die Nase entweichen kann, wird diese mit einer Nasenklemme verschlossen. Die Behandlungsassistentin oder der Arzt gibt dann Anweisungen wie geatmen werden soll. Beispielsweise werden Sie aufgefordert tief einzuatmen und kräftig auszuatmen. Das Gerät registriert Ihre Werte, wie die Lungenkapazität und die Atemstromstärke. Außerdem kann ein Fluss-Volumen-Diagramm erstellt werden, welches Aussagen über den Funktionszustand der Lunge zulässt.